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Live-Stream am 16. Dezember Die Bedeutung des Vertrauens für die Geldpolitik der EZB

MEDIATHEK

Unsere Vorträge und Diskussionen als Audio- oder Videomitschnitt

 

AKTUELL

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Mittelweg 36

Von einsamen Wölfen und ihren Rudeln. Zum sozialen Phänomen des Einzeltäters

Doppelausgabe 4-5 | Oktober/November 2020

 

Hamburger Edition

Die Neuerscheinungen unseres Verlags

Wir sind ein unabhängiges privates Forschungsinstitut, das 1984 gegründet wurde und in dem Sozialwissenschaftler_innen aus unterschiedlichen Disziplinen gesellschaftspolitisch und historisch relevante Themen bearbeiten. Das Institut hat sich von Anfang an mit Phänomenen der Makrogewalt beschäftigt und hierzu theoretisch fundierte und weithin rezipierte Analysebeiträge geliefert. Das Thema Gewalt wird das Institut auch in Zukunft beschäftigen, jedoch stehen zunehmend auch Probleme von Demokratie und Staatlichkeit bzw. die Strukturmerkmale des gegenwärtigen Kapitalismus im Mittelpunkt einer stark international vergleichend angelegten Forschung am HIS. In der am Institut angesiedelten Zeitschrift Mittelweg 36 und im ebenfalls hier beheimateten Verlag Hamburger Edition werden unter anderem Forschungsergebnisse der Wissenschaftler_innen veröffentlicht.

Die nächsten Veranstaltungen

16. Dez
17:00 Uhr iCal
Die Bedeutung des Vertrauens für die Geldpolitik der EZB

Vortrag und Diskussion. Mit Isabel Schnabel (EZB), Waltraud Schelkle (LSE) und Aaron Sahr (HIS). Moderation: Mark Schieritz (Die Zeit) LIVE-STREAM

Reihe
Havarie Europa. Zur Pathogenese europäischer Gegenwarten
Art  Diskussion
Ort
Reihe
Havarie Europa. Zur Pathogenese europäischer Gegenwarten

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Kleine Soziologie des Studierens: „Für Swantje Lahm war …. völlig klar, …“; „Seit fast zwanzig Jahren versucht Thomas Hoebel … herauszufinden“. Lesen Sie was @his_online@soziopolis@TeresaKoloma@unibielefeld@Stefan_Kuehl@hh_editionhttps://t.co/azHgiYkORJ
Day 2 of the #politicsofmoney author workshop kicks off!
Heute ist #welttagderzeitschriften Hier Fotos unseres Zeitschriftensaals am @MPICSL Mit knapp 500.000 gedruckten und digitalen Bänden und 1.200 Fachzeitschriften ist unsere Bibliothek eine der größten Spezialbibliotheken für Literatur über #Strafrecht und #Kriminologie der Welt. https://t.co/FDy0PBOPuV

Blick ins Archiv

Sondersammlung Protest, Widerstand und Utopie in der Bundesrepublik Deutschland

Unser Archiv präsentiert in wechselnder Zusammenstellung eine Auswahl seiner Quellen aus der Sondersammlung.

(Foto links: Juni 1993, Widerstand gegen Atomstrom am Atomkraftwerk Brunsbüttel)

Suche in der Bibliothek

Die Forschungsgruppen am HIS

Demokratie und Staatlichkeit

Die Forschungsgruppe arbeitet an einer neuen Perspektivierung des Verhältnisses von Demokratie und Staatlichkeit in Europa. Mit einem historischen, soziologischen und politisch theoretischen Zugang nimmt sie Regionen in Europa, insbesondere an den südlichen Rändern, vergleichend in den Blick.

Makrogewalt

Im Fokus der interdisziplinären Forschungsgruppe stehen Gewaltphänomene – und das ist mit dem Begriff der Makrogewalt gemeint –, deren Auftreten unmittelbare Rückwirkungen auf die Struktur ganzer politischer und gesellschaftlicher Systeme haben.

Monetäre Souveränität

Die Gruppe untersucht Konstitutionen und Wandlungen privilegierter Zahlungsfähigkeit in modernen Geldwirtschaften. Wie entstehen und verändern sich monetäre Autonomiegrade und Abhängigkeitsstrukturen – und was sind die gesellschaftlichen Konsequenzen?

Rechtssoziologie

Die Forschungsgruppe soll einen Raum bieten, in dem Praktiken und Ideen von Recht kritisch analysiert werden,

Zeitschrift Mittelweg 36

Aktuelle Ausgabe

Von einsamen Wölfen und ihren Rudeln. Zum sozialen Phänomen des Einzeltäters

Doppelausgabe 4-5 | Oktober/November 2020

Utøya, Christchurch, El Paso – das sind nur einige der Orte, die in den letzten Jahren als Schauplätze terroristischer Anschläge weltweit zu trauriger Berühmtheit gelangt sind. In Deutschland waren es die Gewalttaten von München, Köln, Halle und Hanau, die das Land schockiert und sich ins kollektive Gedächtnis eingeprägt haben. In der öffentlichen Berichterstattung wie auch in der wissenschaftlichen Forschung hat sich für diese und zahlreiche ähnliche Fälle, in denen die Gewalt von einer einzelnen Person verübt wurde, der Begriff des „Einzeltäters“ etabliert. Inzwischen aber mehren sich die Zweifel an der Angemessenheit der Bezeichnung, denn selten lebten die Täter vor der Tat zurückgezogen oder isoliert. Meistens waren sie eingebettet in soziale Kontexte wie reale oder virtuelle Netzwerke und Kommunikationsgemeinschaften, in denen sie sich mit anderen austauschten und nach Aufmerksamkeit und Anerkennung strebten. Grund genug also, Einzeltäterschaft als soziales Phänomen zu begreifen und zusammen mit den Gewalttätern auch die vielfältigen Beziehungen und die Bedingungen in den Blick zu nehmen, aus denen sie hervorgehen.

Verlag Hamburger Edition

Herbst 2020

Bruno Cabanes (Hg.) unter Mitarbeit von Thomas Dodman, Hervé Mazurel und Gene Tempest

Eine Geschichte des Krieges

Pierre Rosanvallon

Das Jahrhundert des Populismus

 

 

Marcel Berni

Außer Gefecht. Leben, Leiden und Sterben »kommunistischer« Gefangener in Vietnams amerikanischem Krieg

Andrew Abbott

Zeit zählt. Grundzüge einer prozessualen Soziologie

Internetportal Soziopolis

Soziopolis

Soziopolis ist ein sozialwissenschaftliches Nachrichtenportal, das unterschiedliche Weisen, Gesellschaft zu beobachten, präsentiert und miteinander ins Gespräch bringt. Neben Besprechungen der relevanten Neuerscheinungen, Überblicksartikeln, Kommentaren, Essays und Glossen veröffentlicht Soziopolis auch Berichte über Vorträge, Tagungen und Konferenzen.

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